„Wandering Berlin“

Marcha van den Hurk

28. Februar – 21. März 2008

„Wandering Berlin“ - Marcha van den Hurk

Ein Projekt über Berliner Stadtstreicher

Was macht man, wenn man in eine Situation gerät, die einen von seiner gewohnten Umgebung separiert? Wenn man so entfremdet ist von seinem sozialen Umfeld, dass man als Konsequenz von dieser Gruppe verbannt und somit zum Aussenseiter wird? Wie kann man dann überleben?

Marcha van den Hurk hat dieses Thema in den vergangenen Jahren untersucht und zwar am Beispiel des Vagabundentums.

Unterwegs in verschiedenen europäischen Städten, wie z.B. Rotterdam, Brüssel und Paris, trifft sie auf Menschen ohne festen Wohnsitz, hört ihre Geschichten und besucht ihre, meist temporären, Unterkünfte. In den vergangen Monaten startete Van den Hurk ihre täglichen Streifzüge von ihrem Gastatelier bei der Stiftung Starke aus, das im Berliner Nobelviertel Grunewald situiert ist.

Sie traf hierbei nicht nur auf Vagabunden, sondern begleitete auch mehrfach die in Berlin häufig anzutreffenden Pfandsammler auf ihren täglichen Routen durch die Stadt.

Die Fotografien, die während dieser Begegnungen entstanden sind, dienen nunmehr als Ausgangspunkt für die Zeichnungen und räumlichen Arbeiten, die Van den Hurk im Ausstellungsraum der Stiftung Starke ab Donnerstag dieser Woche präsentieren wird.

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