Konzert „Die Hoffnung bleibt für später“

15. Oktober 2005

Franz Kafka “Die Hoffnung bleibt für später” Liebe, Furcht und Sehnsucht erzählt in Briefen, Szenen und Musik Im Zentrum der szenischen Lesung rund um Franz Kafka (3.Juli 1883-3.Juni 1924), der Zeit seines Lebens zwischen dem Wunsch nach Bindung und der Angst vor wahrer Nähe und Körperlichkeit hin- und hergerissen war, stehen die Briefe Kafkas an seine wohl größte Liebe - die Tschechin Milena Jesenka - sowie deren verzweifelte Briefe an Kafkas Freund und Verleger Max Brod. In diesen Briefen spiegelt sich neben Sehnsucht, leidenschaftlichen Gefühlen und der Unmöglichkeit einer ausschließlichen Beziehung auch der Charakter Kafkas als eine warmherzige, bescheidene, kluge aber auch sehr zerbrechliche Persönlichkeit.

 

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