Flüchtende Stelen
11. Januar – 8. Februar 1992

Isolde Mara stand Zeit Ihres Lebens immer im Schatten Ihres großen Bruders Wolf Vostell. Der Grund lag darin, daß Sie nie den Eindruck erwecken wollte, daß Sie im "Fahrwasser" eines großen Künstlers schwimmt. Die Kunst von Ihr spiegelt diese ganze Problematik wieder. Ihre kontinuierliche Arbeit im Hintergrund war für die Stiftung der Grund diese Künstlerin mit einer Ausstellung zu würdigen.
Die Ausstellung beinhaltete hauptsächlich Skulpturen und einige Zeichnungen. Polyesterkörper über verschlungenen Drahtgestellen, überzogen mit schwarzer Farbe sind die bedrohlichen Arbeiten von Mara. Diese "Flüchtenden Stelen" wurden sodann eindrucksvoll in den verschiedenen Räumen des Löwenpalais präsentiert.
Die Eingangsrede wurde von der renomierten Kunsthistorikerin Frau Dr. Hammer gehalten, die Vorsitzende des Verbandes Berliner Künstler ist.
Die Kosten für die Stiftung betrugen bei dieser Ausstellung ca. DM 600.- für eine Beteiligung am Kartendruck.