VULCAN GIRLS, JESUS AND FRED GEORGE

26. Oktober 2006 – 5. Januar 2007

VULCAN GIRLS, JESUS AND FRED GEORGE

Stiftung Starke präsentiert den mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten New Yorker Fotografen Fred George und seine Ausstellung, „Vulcan Girls, Jesus and Fred George“, als Teil des Europäischen Monats der Fotografie 2006 in Berlin-Grunewald, Deutschland. Die Galerie der Stiftung Starke zeigt die Photoausstellung die Vulcan Girls, die neue Installation „Vulcan Girls Unmanaged“ sowie die politisch brandaktuelle Photoserie „Jesus as a Suicide Bomber“.
Photographiert auf dem „Vulcan” Schrottplatz in der Peripherie von New York sind die „Vulcan Girls“ der Höhepunkt einer jahrelangen photographischen und philosophischen Entwicklungsgeschichte. In farbintensiven, überlebensgroßen dura-durchsichtigen Fotos, gehalten von wuchtigen Edelstahlrahmen stellt Fred George die Metamorphose der Frauen zu enthumanisierten, industrialisierten Wesen dar. Dabei kreiert der Künstler ein visuelles Dokument der Migration osteuropäischer Frauen und des Resultats ihrer Verschmelzung mit der westlichen Kultur. Die Vulcan Girls wurden vom internationalen Publikum der Art Basel Miami, der Art Miami und des Houston FOTOFEST mit Begeisterung aufgenommen.
„Jesus as a Suicide Bomber“ hatte sein Debüt beim FOTOFEST 2006 in Houston, gefeatured vom Nachrichtensender Fox News der mit Jesus seine Berichterstattung vom Fotofest eröffnete. Das provokante Fotodokument thematisiert die Problematik religiöser Ikonographie, die häufig als Propagandamittel verzerrt und manipuliert werden. Inspiriert vom „Spirituellen Zeitgeist“ photographierte Fred George Jesus bereits im Jahr 2000 (vor dem 11. September 2001) in New York mit einer Polaroidkamera 20x24. In seinen weiteren zwei und drei dimensionalen Arbeiten thematisiert der Künstler ebenfalls kritisch den religiösen Symbolismus.

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