Ruth Biller
Körpergärten
28. Juli – 5. September 2006

In den Gemäldern der Ausstellung "Körpergärten" möchte ich eine Art "Übersprung" provozieren- auf meine Weise freie Farbsprache neben Figuratives gleichwertig unter den Begriff "Körperlichkeit und Raum" stellen.
Farbflächen, minimalistisch, rhythmisch berühren Bilder barocker Formgewalt. In der gemeinsamen Sprache von Dynamik und Auflösung ergänzen sich die Pole. Torsi aus kunsthistorischen Zusammenhängen gerissen, ästhetische Verfremdung in filmisch anmutenden "pas de double" bereiten den gedanklichen Grund Räumlichkeit in seiner Facetten zu erspüren.
Die Schatten der Dramaturgie entwickeln raumübergreifend eine Ornamentik aus sichtbaren Versatzstücken, ausschnitthaften Gesten und Imagination...