Kopf an Kopf
29. November – 19. Dezember 2003

Die großformatigen Bilder von Ines Berger ist mit transparenten, malerischen Darstellungen überlagert, die sich durchdringen, so das sich eine komplizierte Komposition ergibt, die zwar meist von einem- ideellen- Frauenbildnis dominiert wird, darüber hinaus aber zahlreiche eigenständige Details besitzt.
Es handelt sich bei den transparenten Übermalungen, die man von Arbeiten Francis Picabias kennt, um biographische Notate. Eine Form Vergangenes und Erinnertes sichtbar zu machen.
Innerhalb der Malerei entstehen so zusätzliche, nicht nur inhaltliche, sondern auch ästhetische Vorstellungen. Konkret und narrativ werden so persönliche und malerische Entwicklungen nachvollziehbar gemacht.
Mit diesem radikalen und intimen Bilderzyklus wirft Ines Berger letztlich Fragen zwischen Innenschau und Außenwahrnehmung auf.
Die face to face Situation, die zwischen den Bildern und dem Betrachter entsteht, ist wie eine Herausforderung und ein Angebot an die Besucher der Ausstellung sich die Frage zu stellen, wie es um die eigene seelische Landschaft und damit unsere psychische Disposition steht.