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Kai Wiesinger | Stiftung Starke

Kai Wiesinger

IMG_1310IMG_3931IMG_4677IMG_5179Kai Wiesinger wurde 1966 in Hannover geboren. Ersten Schauspielunterricht nahm er noch vor dem Abitur bei Günter Kütemeyer, später folgte eine Schauspielausbildung in München. Sein Theaterdebüt gab Wiesinger 1990 in München als Harold in „Harold und Maude“, weitere Bühnenrollen u.a. am Prinzregententheater folgten. Gleich für seinen ersten Kinofilm „Kleine Haie“ (1992, Regie: Sönke Wortmann) wird Wiesinger neben Jürgen Vogel und Gedeon Burkhard mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Zwei weitere Bayerische Filmpreise erhält er 1997 für „14 Tage lebenslänglich“ (Regie: Roland Suso Richter) und 1998 für „Comedian Harmonists“ (Regie: Joseph Vilsmaier,). Für „14 Tage lebenslänglich“ wird der Schauspieler außerdem für den Deutschen Filmpreis nominiert. Weitere wichtige Filmproduktionen waren, „Stadtgespräch“ (1995, Regie: Rainer Kaufmann), „Hunger – Sehnsucht nach Liebe“ (1997, Regie: Dana Varova), „Nichts als die Wahrheit“ (1999, Regie: Roland Suso Richter), „Wunderkinder“ (2010, Regie: Marcus O. Rosenmüller) Für  „Darum“ (Österreich 2007, Regie: Harald Sicheritz ) wurde er auf dem Filmfest Madrid mit dem Preis als bester Darsteller  ausgezeichnet.. Darüber hinaus spielte Wiesinger in zahlreichen nationalen und internationalen Fernsehproduktionen wie „Dresden“, „Die Gustloff“, „Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“ (Deutschland), „Murder on the Orient Express“ (Großbritannien), „Dracula“ (Italien) oder „Fallen Angels“ (Kanada). 2014 war er als Christian Wulff in dem Dokudrama „Der Rücktritt“ zu sehen.

2005 drehte Kai Wiesinger den Dokumentarfilm „ERUV – The Wire“, ein Porträt des Alltags einer jüdischen Gemeinde in Teaneck, New Jersey (USA). Der Film gewann den Planet Dokumentarfilmpreis. 2007 folgte mit „Für immer und ewig“ ein weiterer Dokumentarfilm.

Die Fotografie begleitet Kai Wiesinger schon seit seinen Kindertagen, er sei „in der Dunkelkammer groß geworden“. Für ihn sei die Fotografie vor allem „eine weitere Ausdrucksform für mich als Künstler.“ In der Fotografie ließe sich noch unmittelbarer weitergeben, was einem am Herzen liege. Sein erstes Fotoprojekt „Dialog der Geschichten“, dem auch Ausstellungen folgten, entstand während der Dreharbeiten zu dem Film „Wunderkinder.

Für seine Serie „Creep“ änderte Kai Wiesinger seine Fotografie nahezu radikal. Während für das Projekt „Dialog der Geschichten“ eher der sanfte, dokumentarische Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten zu dem Film „Wunderkinder“ prägend war, wirken diese Arbeiten wie im Rausch aus Körper in Bewegung und Geschwindigkeit entstanden.
„Ich benutze die Kamera wie ein Maler Farbe und Pinsel. Ich möchte mit diesen Bildern zeigen, dass das, wie wir uns und die Welt um uns herum wahrnehmen, nicht unbedingt so ist wie wir glauben“, sagt Kai Wiesinger. So, wie die Fotografien der Serie „Creep“ Unschärfen, das Zerfließen von Körperlichkeit und damit auch höchste Emotionalität zeigen, erinnern sie an Gemälde etwa von Francis Bacon.

Aus der teils gegenläufigen Dynamik entstanden so bemerkenswert sinnliche, auf eine fliehende Art und Weise körperbewusste Fotografien voller Energie und Leidenschaft.
In der neuen Serie “gratia superis“ befasst sich Kai Wiesinger mit biblischen Darstellungen “Ich musste mich mit Francis Bacons Kreuzigung auseinandersetzen und habe angefangen, die andere Seite Gottes darzustellen.“

www.kaiwiesinger.de